Olaf Krumpfer

Prof. Olaf Krumpfer, 1961 in Berlin geboren, gehört zu den profiliertesten Vertretern der Posaunengeneration Deutschlands und zu den gefragtesten Posaunisten im Konzertleben.
Als Schüler seines Vaters war er bereits mit elf Jahren Preisträger eines Jugendwettbewerbes der besten Talente und gab mit 13 Jahren sein Konzertdebüt als Solist. Nach einer weiteren Ausbildung an der Spezialschule für Musik in Berlin studierte er an der Berliner Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und legte 1983 sein Staatsexamen als Solist ab. Seine musikalische Laufbahn begann er als Soloposaunist des Musikkorps und anschließend als Soloposaunist im Rundfunk-Tanzorchester Berlin. Ab 1992 war Olaf Krumpfer als Mitglied der Dresdner Philharmonie in der gleichen Position tätig. Von 1989-1992 absolvierte er ein Privatstudium bei Prof. Johann Doms.
Zahlreiche Wettbewerbserfolge (u.a. Preisgewinn beim internationalen Rundfunkwettbewerb „Concertino Prage“ 1975 und 1991, 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Blechbläser-Ensembles der Europastadt Passau mit dem Berliner Posaunen-Ensemble, das er 1986 gründete und seither leitet) zeugen von seiner großen interpretatorischen Leistung, seiner - in Kritiken immer wieder hervorgehobenen - hohen Musikalität, großen technischen Perfektion und seines musikantischen Vortrags. 2004 wurde er zum Kammervirtuos ernannt.
Seine öffentliche Präsenz unterstreicht er nicht nur als Solist sondern auch als Mitglied in verschiedenen Kammermusik-Ensembles (u.a. mit dem Berliner Posaunenensemble, mit Philharmonik-Brass Dresden, dem Blechbläserensemble Prof. Ludwig Güttler und dem Courtois-Posaunenquartett Dresden) - etliche Aufnahmen beim Rundfunk, beim Fernsehen und der Schallplatte belegen dies.
In seiner Laufbahn als Orchestermusiker und Solist arbeitete er mit vielen der berühmtesten Dirigenten zusammen, u.a. Z. Metha, D. Barenboim, J. Temirkanov, Frühbeck de Borgos, Kurt Masur usw.
Seit 1990 intensiviert Olaf Krumpfer seine Lehrtätigkeit im Fach Posaune erst an der Berliner Musikschule „Hanns Eisler“ und seit 1999 an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Viele Studenten erhielten bisher Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und haben Stellen in Orchestern inne.
Für seine pädagogischen Erfolge wurde er 2004 mit dem Professoren-Titel geehrt. Ab dieser Zeit vermehrte sich die internationale Lehr – und Jurytätigkeit, z.B. in Deutschland, USA,  Japan, Frankreich.
2008 erfolgte der Ruf zum ordentlichen Professor an die Hochschule für Musik „C. M. v. Weber“.

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